Hoya 13.11.2014

Erfolgreiche Rettungshundeprüfungen beim THW Havixbeck

An den vergangenen Wochenenden nahmen vier Rettungshunde-Teams des THW Ortsverbandes Havixbeck an verschiedenen Vor- und Einsatzprüfungen auf dem THW Übungsgelände in Wesel und an der THW Bundesschule in Hoya teil. So konnten Stephanie Jansen mit Labrador Hündin Kira und Evelyn Fischer mit Labrador-Mix Rüde Murphy erfolgreich die zweite Ausbildungsstufe in der Rettungshundeausbildung beim THW, die so genannte Vorprüfungen, absolvieren. Beate Kröger mit Briad Hündin Wilma und Walburga Probst mit ihrem jungem Malinois Rüden Finn konnten sogar ihre Einsatzprüfung für die Trümmersuche, die so genannte Stufe 3a, erfolgreich meistern.

Somit verfügt der THW Ortsverband Havixbeck nun über insgesamt sechs für den Einsatz geprüfte Rettungshundeteams für den Bereich der Trümmersuche. Trümmersuchhunde kommen z. B. bei Gas-Explosionen oder Erdbeben zum Einsatz, um die Witterung von evtl. verschüttete Personen anzuzeigen und die Rettungsteams von THW und Feuerwehr so bei der Arbeit zu Unterstützen.

Drei Havixbecker Rettungshundeteams haben zusätzlich die Prüfung für die Suche nach vermissten Personen in der Fläche absolviert. Ein Rettungshundeteam besteht dabei immer aus einem Hundeführer und seinem privat gehaltenem Hund. Eine Ausbildung zum Rettungshundeteam dauert beim THW im Schnitt 2 Jahre und umfasst auf erster Stufe einen Eignungstest, auf zweiter Stufe eine Vorprüfung und auf dritter Stufe die Prüfung zur Einsatzberechtigung für die Trümmer- und Flächensuche.

Nebenbei absolvieren die THW Rettungshundeführer eine allgemeine Grund- sowie anschließende Fachausbildung in der Fachgruppe Ortung des Ortsverbandes. Die Fachgruppe Ortung des THW Ortsverbandes Havixbeck stellt im THW Geschäftsführerbereich Münster die Ortungskomponente mit technischen Ortungsgeräten und der so genannten biologischen Ortung in Form von Rettungshunden. Sie ist seit dem Jahre 2003 immer kontinuierlich mit mindestens drei geprüften Trümmersuchhundeteams einsatzbereit und kam z. B. schon bei zwei Gasexplosionen im Kreis Coesfeld oder verschiedenen Vermisstensuchen auch überregional zum Einsatz.



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