Der THW-Alltag birgt für jede Einsatzkraft einige Gefahren, sei es bei der Arbeit mit schwerem Gerät, beim Bewegen von Trümmern oder bei der Rettung von Verschütteten. Darüber hinaus weisen Personen nach Unglücken unter Umständen schwerste Verletzungsmuster auf, die es zu behandeln gilt. Genau darauf zielt die erweiterte Erste-Hilfe-Ausbildung ab, bei der es um den Umgang mit kritischen Blutungen und den Verletztentransport geht.
Im Rahmen der Ausbildung lernen die Einsatzkräfte den Umgang mit ihren Notfallrucksäcken für die Selbst- und Fremdhilfe, das Erkennen und zielgerichtete Behandeln kritischer Blutungen sowie den sachgemäßen Umgang mit dem Spineboard zur Personenrettung. Mit sogenannten Blutungstrainern, die kritische Blutungen des menschlichen Körpers simulieren, trainieren die Einsatzkräfte die praktische Handhabung mit u.a. Wundgaze und Tourniquets. Durchgeführt und begleitet wird die Ausbildung von THW-Einsatzkräften, die darüber hinaus die Fachqualifikation als Rettungs- sowie Notfallsanitäter mitbringen. So werden die Einsatzkräfte bestens auf Realsituationen vorbereitet.
Erweiterte Erste-Hilfe-Ausbildung im Ortsverband Havixbeck
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